Filmblock V

Am Samstag, den 27. März 2020 ab 18:00 Uhr, zeigen wir bei freiem Eintritt im Freizeithaus Buxtehude folgende vier Kurzfilme:


 

RUDE BOYS

Komödie | 2019 | 09:08 min
Regie: Ken Hagen-Takenaka

Murat (dargestellt von Murat Arslan) hat versucht es ihm auszureden, doch Adam (dargestellt von Adam Bousdoukos) wird nicht von seiner Idee ablassen: Er will beim Triathlon mitmachen und das, obwohl er echt nicht so die Sportskanone ist. Er ist eher so der Hänger. Murat soll ihn hin fahren aber der Tag beginnt nicht so, wie die beiden es abgemacht hatten … Based on a true story!

(Kamera: Jakob Süss)


 

NATUR/TALENT

Drama | 2019 | 18:16 min
Regie: Franziska Brändle

Die musikalisch begabte Kathrin arbeitet seit ihrer Kindheit daran, Komponistin zu werden. Sie weiß jedoch nicht, dass sie ihr Talent der genetischen Manipulation verdankt, die sie daran hindert, an einer Musikakademie zu studieren. Ein Eintritt wäre daher nur mit einer Lüge möglich.

(Kamera: Robert Herzig)


 

IKTAMULI

Animation | 2019 | 05:28 min
Regie: Anne-Christine Plate

Iktamuli erzählt vom Konflikt zwischen Mutterliebe und Ablehnung, vom Vertraut – und Fremdsein zwischen Eltern und Kindern. Eine Mutter erzählt vom Leben mit ihrem Sohn, der mit Trisomie 21 lebt, einer so genannten geistigen Behinderung. Alltagsszenen von Mutter & Sohn driften ab in die Gefühlswelt der Mutter: Ablehnung und Trauer, aber auch Freude und Sehnsucht. Für die Mutter ist es eine große Herausforderung ihren Sohn so anzunehmen, wie er ist. Sie kann nur sich ändern, die Sicht auf ihren Sohn. Die Filmszenen sind assoziativ montiert. Sie folgen der inneren Logik des Erlebens der Mutter, deren Stimme als „innerer Monolog“ zu hören ist.

(Animation: Anne-Christine Plate)


 

STOLPERSTEINE

Historie | 2019 | 13:18 min
Regie: Reza Sam Mosadegh

1933, gebannt hört eine 3-köpfige jüdische Familie dem Radio zu. Adolf Hitler hält seine erste Rede als Reichskanzler. Die Kamera begleitet den Untergang dieser einst harmonischen Familie. Jahr 2019, drei Stolpersteine sind im Boden verankert. Unbeeindruckt keimt der Antisemitismus wieder auf.

(Kamera: Lukas Tielke)