Preisträger

Wir präsentieren euch hier die Gewinner der Schollinale aus den letzten Jahren. Ermittelt wurden diese sowohl durch eine Jury, als auch durch das anwesende Publikum. Die Reihenfolge der einzelnen Preisträger erfolgt chronologisch absteigend.

 

 

GOLDENE SCHOLLE 2019

„It’s a boy“ von Simon Albin

Eine junge Mutter wird immer mehr von ihrem eigenen Baby entfremdet. Überwältigt von der Situation fällt ihr nur eine Erklärung für ihre unmütterlichen Gedanken ein: Ihr Kind wurde durch einen identischen Doppelgänger ersetzt.

(Kamera: Christina Albin)

 

 

SILBERNE SCHOLLE 2019

„PIX“ von Sophie Linnenbaum

Ein Vater schießt ein erstes Foto seines Neugeborenen und setzt einen unaufhaltsamen Kreislauf in Gang. Im Schnelldurchlauf zieht das Leben des Jungen an uns vorbei, reduziert auf die fotogenenen Momente des Lebens: das erste Weihnachtsfest, die Einschulung, Kindergeburtstage, die erste große Liebe, die Hochzeit, die Geburt des eigenen Kindes… der Junge selbst bleibt Statist, während um ihn herum sein Leben als Kulisse auf- und wieder abgebaut wird.

(Kamera: Leonard Caspari)

 

 

BRONZENE SCHOLLE 2019

„Carlotta’s Face“ von Valentin Riedl & Frédéric Schuld

Als Kind hat Carlotta nicht gewusst, dass die Menschen um sie herum Gesichter haben. Sie erkennt nicht mal ihr eigenes Gesicht. Jahre später erfährt sie von einem seltenen, unheilbaren Defizit ihres Gehirns. Schließlich war es Kunst, die es ihr ermöglichte, sich endlich selbst wiederzuerkennen.

(Animation: Frédéric Schuld)

 

 

PUBLIKUMSPREIS 2019

„Roxy Wunschkind“ von Jennifer Sabel & Benjamin Kramme

Roxy wächst behütet bei ihrem Ökovater auf, der behauptet, ihre Mutter sei kurz nach ihrer Geburt gestorben. Eines Abends will es Roxy genauer wissen und ihr Vater erzählt ihr die romantische Geschichte ihrer Entstehung – aber ist sie auch wahr? Eine kleine, augenzwinkernde Komödie, die mit Gendervorurteilen spielt.

(Kamera: Daniel Schwarz)

 

 

GOLDENER IGEL 2018

„Scheideweg“ von Arkadij Khaet

Ein Junge, ein Mädchen und ihr Stiefbruder. Ein Date was außer Kontrolle gerät. Dieser Film wurde für die Aufnahmeprüfung an der Filmakademie Baden-Württemberg erstellt. Die Aufgabe war es, in 72 Stunden einen Film zum Thema „Sexualbestimmung“ zu drehen.

(Kamera: Leonard Ostermeier)

 

 

SILBERNER IGEL 2018

„Wir könnten, wir sollten, wir hätten doch“ von David M. Lorenz

Sonntagabend im verschneiten Deutschland, kurz vor dem Tatort. Im Fernsehen laufen die gewohnten Nachrichten über Flüchtlingskatastrophen an der Küste Italiens, in der Küche wird Sushi auf einer Platte gestapelt. Ein Pärchen freut sich auf einen gemütlichen Abend zu zweit, doch plötzlich klingelt ein Fremder, dem es draußen zu kalt ist. Es entbrennt ein Streit darüber, was man nun tun könnte, sollte oder müsste… Ein bissig-komödiantisches Kammerspiel.

(Kamera: Fabian Beyer)

 

 

BRONZENER IGEL 2018

„Kalt“ von Sven Niemeyer

Das Leiden einer Mutter, die keine Liebe für ihr Kind empfinden kann. So sehr sie es auch versucht.

(Kamera: Markus Koepke)

 

 

PUBLIKUMSPREIS 2018

„MICK“ von Lea Nöhring-Ullmann

MICK erzählt die Geschichte des sechs jährigen Jungen Mick, der sich alleine auf die Suche nach seinem noch nie zuvor getroffenen Papa Jonas macht.

(Kamera: Alexander M. Müller)

 

 

BESONDERE ERWÄHNUNG 2018

„Frühlingskinder“ von Zara Demet Altan

Als eine Bombe in ihr Wohnzimmer schlug, entschied eine syrische Familie mit sechs Kindern zu flüchten.

(Kamera: Kurt Ipekkaya, Tan Ipekkaya)

 

 

BESONDERE ERWÄHNUNG 2018

„Die besonderen Fähigkeiten des Herrn Mahler“ von Paul Philipp

Dem Sonderermittler Mahler werden übersinnliche Fähigkeiten nachgesagt. Die Volkspolizei beauftragt ihn, den Fall des seit Wochen verschwundenen, 6-jährigen Henry Kiefer zu klären, bevor diese Angelegenheit zu politischen Spannungen mit dem Westen führt. Doch dann bringt er etwas ans Licht, das diese Familientragödie erst recht politisch werden lässt …

(Kamera: Jan Doeppert)